IT-Hilfe und Organisationsentwicklung für Schuldnerberatung & Anwaltskanzlei
Benchmarking – Mach mit, mach’s nach, mach’s besser.

Ich habe mich in den vergangenen Jahren im Rahmen eines berufsbegleitenden Studiums mit dem Benchmarking-Prinzip beschäftigt.
Meine Abschlussarbeit beschreibt den gegenwärtigen sozialpolitischen Umbruch, in dem das Arbeitsfeld der Schuldnerberatung steht und versucht zu belegen, dass die Anwendung des Prinzips des Benchmarking  eine Sichtweise fördern kann, ökonomische Sachzwänge mit Klientenerwartungen abzustimmen.
Die Arbeit leugnet dabei nicht die Existenz von Effizienzreserven im Bereich von Schuldnerberatung und auch nicht den Gedanken, dass Benchmarking primär ein Mittel ist, diese Leistungssteigerungspotentiale anzuerkennen und umzusetzen:

Entwurf eines Benchmarkingkonzeptes mit Einfluss auf den Kundennutzen in der Schuldnerberatung.pdf

"Kundenpfade identifizieren sensible Schnittstellen zwischen dem Nutzer und dem Leistungserbringer. Diese Schnittstellen sind zumeist häufig wiederkehrende Situationen, bei denen die Begegnung mit dem Kunden/Nutzer große Konsequenzen für das Gelingen oder Misslingen der weiteren (Zusammen-) Arbeit mit sich bringt. Eine solche sensible Schnittstelle (nicht nur) im Arbeitsfeld der Schuldnerberatung ist der telefonische Erstkontakt, da Klienten/Kunden aufgrund dieses ersten Eindrucks Vermutungen anstellen über das, was sie in der Beratungsstelle erwartet."

"Schuldnerberatung organisiert für ihre Kunden Erfolgserlebnisse – sowohl für die Klientel wie auch für Kostenträger der Einrichtungen. Dieser quantitativ zu messende Aspekt des Beratungsgebietes – im Gegensatz zu anderen Tätigkeitsfeldern der Sozialarbeit – erweist sich einerseits als hilfreich, um eine breite Akzeptanz dieses Arbeitsfeldes auch politisch zu sichern.
Andererseits unterliegt Schuldnerberatung dabei aber der Gefahr, die personelle Interaktion zwischen Berater/-in und Berateten auszublenden und in seiner Relevanz für das Beratungsergebnis zu unterschätzen. Dieser „subjektive Faktor“ unterstützt, leitet und trägt Veränderungsprozesse für die Klientel und vermutlich liegt in einer gelingenden Kooperations- und Kommunikationsbeziehung zwischen Klient/-in und Berater/-in der Kern jedes erfolgreichen Schuldnerberatungsprozesses."